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20.09 2016

Der Anlass – 11. Swiss Travel Management Forum am 15. September 2016

Vieles war neu am 11. Swiss Travel Management Forum vom 15. September 2016 im Mövenpick Zürich Airport. Zum ersten Mal lagen Gesamtverantwortung für den Anlass und die Tagesmoderation bei Stefan Jaeggi, dem Chefredaktor von Business Traveltip. Und mit dem Flughafenhotel wurde auch eine neue Location getestet. Neu war auch, dass TravelBrain im neugestalteten Fachbeirat Einsitz genommen hat. Die Neuigkeiten haben sich bewährt und zusammen mit einem tollen Programm für einen erfolgreichen Event gesorgt. 

Logo Swiss Travel Management Forum 2016

 

Nachdem Beat Eichenberger als Chefredaktor der Fachmagazine Travel Manager und Business Traveltip den Anlass ins Leben gerufen und über die Jahre geprägt hat, durfte man also durchaus gespannt sein. Und gespannt waren ganz bestimmt auch die vielen Besucher und die fast in Rekordstärke anwesenden Travel Manager. Mit einem guten Viertel der Teilnahmer war die Zielgruppe der Veranstaltung richtig gut vertreten.

Networking- und Opening Lunch: Exklusiv für Travel Manager

Bereits zum „Corporates only Lunch“ und dem lockeren Aufgalopp mit dem Gastreferenten Christoph Carnier, Präsidiumsmitglied VDR und Director Travel & Fleet beim Pharmaunternehmen Merck KGaA der kurzfristig für den verhinderten Präsidenten Dirk Gerdom eingesprungen war, fand sich eine ansehnliche Schar von Firmenvertretern ein. Ebenfalls eine Premiere feierte Erna Jonsdottir bei der Moderation dieser Startsession.

Nachdem sich auch die restlichen Teilnehmer eingefunden hatten startete Stefan Jaeggi mit einer kurzen Begrüssung, erläuterte das Programm der Veranstaltung und übergab anschliessend das Wort an Christoph Carnier vom VDR für ein kurzes Grusswort. Carnier machte darauf aufmerksam, dass der Markt ganz stark im Umbruch sei. „Bereit sein für den Wandel, Innovationen vorantreiben und auf den Kunden zu hören“ seien Kernpunkte für eine erfolgreiche Zukunft der Branche.

«Stellenwert der Innovation im Business Travel»

Die Steilvorlage von Carnier nahm Patrick W. Diemer, CEO, Airplus in seiner Keynote gerne auf. Er erzählte den Anwesenden über die Veränderungen in der Payment Industry mit unzähligen neuen Anbietern, den über 30’000 Apps in den verschiedenen App Stores und den Herausforderungen für AirPlus. Auch hier würden Anwendungen aus dem B2C-Umfeld immer mehr in die Geschäftswelt eindringen. Der Anwender wolle die eigenen, meist sehr anwenderfreundlichen Applikationen auch im Business-Umfeld nutzen. Auch AirPlus arbeite mit Hochdruck an neuen Entwicklungen und binde die eigenen Mitarbeitenden mit Ihren Ideen ein um die Innovation-Pipeline zu füllen. An drei Beispielen wie Invisible Payment (Taxibezahlung), über Dine and Go (App Anbindung an Restaurant-Kassensystem) und AirPlus Connect (sammeln von Transaktionen über mehrere Kanäle) zeigte Diemer auf, wie von eher konservativen bis verrückt alle Projekte Ihren Platz finden. Vielleicht mache man sich mit der Umsetzung dieser Projekte bald selber überflüssig. Bei seiner Einschätzung, dass man vielleicht in 10 – 15 Jahren keine Plastik-Kreditkarten mehr einsetzen würde, fiel er dann aber doch eher in ein konservatives Denkmuster zurück. In einer Zeit wo sogar schon die Kollegen bei travelBrain mit ApplePay bezahlen.

Swiss Travel Management Forum - Patrick W. Diemer, AirPlus

«Automatisierung und Servicequalität: Ein Widerspruch?»

Kann alles automatisiert und dabei die Servicequalität trotzdem hochgehalten werden? Schliesst das eine das andere allenfalls sogar aus? Oder steigt die Qualität in der Beratung gar durch die Unterstützung durch die Technologie? Mit diesen Fragen setzten sich in ihren Kurzrpäsentationen Cornel Küng, General Manager, Amadeus Schweiz und Martina Eggler, Vice President Global Strategic Accounts, Carlson Wagonlit Travel auseinander. Auch wenn Martina Eggler darauf hinwies, dass Mensch und Technik für den besten Service Hand in Hand arbeiten müssen, fehlte mir bei den Präsentationen und der anschliessenden Diskussion der Hinweis auf die Qualität der Mitarbeitenden. Es werden häufiger Kunden wegen schlechtem Service verloren als mit guter Technologie gewonnen!

Swiss Travel Mangement Forum - Eggler, Jaeggi, Kueng

 

Breakout Sessions

In der von travelBrain moderierten Breakout-Session «Schluss mit dem Datenchaos – Profilverwaltung im Travel Management» zeigten Helmut Pilz, Head of Business Development und Wolfgang Schuller von Umbrella, wie modernes Profilmanagement  funktioniert. Themen wie bidirektionale Synchronisation und Anbindung von neuen Zielsystemen wurden mit einer Leichtigkeit aus dem Ärmel geschüttelt, als gäbe es mit Umbrella Faces keine Herausforderungen. Eine kurze Live-Demo zeigte den Teilnehmern, wie einfach Daten modifiziert, Felder hinzugefügt und mit dem GDS und einer Online-Booking Engine ausgetauscht werden können. Und das eben sogar in beide Richtungen. An den zahlreichen Fragen zeigte sich, dass das Interesse an der Thematik wirklich gross war.

Leider nicht viel sagen kann ich zur zweiten Breakout Session zum Thema «Interkulturelle Kompetenz im globalen Geschäftsumfeld» Diese wurde von Daniel Tschudy, Berater, Coach & Referent, About Cross Culture bestritten. Gemäss Feedback war die Präsentation aber ebenfalls äusserst spannend und inspirierend.

«Vision 2025 – Schlüsselkompetenzen der Zukunft»

Nach der Kaffeepause stellte Ralf Baron, Global Practice Manager Travel and Transportation, Partner bei Arthur D. Little seine Vision für das Jahr 2025 vor. Welche Herausforderungen stellen sich für die Leistungsträger, die Travel Management Companies, aber auch für die Travel Manager in den Firmen. In drei möglichen Szenarien zeigte Baron auf, wie die Digitalisierung die Situation verändern wird. Auch die Wahrscheinlichkeint, dass neue, bisher vielleicht unbekannte Player in den Markt eindringen werden, bewertet Baron als sehr gross. Einigen Teilnehmern im Saal blieb das Lachen im Hals stecken und die Fragezeichen in den Augen wurden grösser.

Wer sich nicht anpasst – findet in Zukunft einfach nicht mehr statt

Swiss Travel Management Forum - Diskussion Vision 2025In der anschliessenden, von Willy Schnyder, Flash AG moderierten Diskussion und der Frage nach der Zukunft der TMCs meinte  Florian Storp, Regional Vice President, American Express Global Business Travel, dass es die Unternehmen in dieser Form bald nicht mehr geben werde. Er rechnet mit einer Online-Buchungsrate von bis zu 95% in den kommenden Jahren. Es bleibe nicht mehr viel Zeit die Firmen umzukrempeln. Dass sich auch die Rolle der Travel Manager weiterentwickeln müsse, darüber waren sich auch Philipp Brunner, Global Procurement Manager Travel & Event Services, Unilever und Dominic Short, Global Category Manager Travel, Takeda Pharmaceuticals einig. Nicht so ganz einverstanden waren die Herren allerdings mit der Idee, dass Reisende zukünftig selber entscheiden sollen, welche Kanäle, Tools und Applikationen genutzt werden sollen und das Travel Management vor allem Vorgaben strategischer Natur macht und Daten konsolidiert und auswertet. Ob die Vision 2025 Wirklichkeit wird und wie schnell wir uns in diese Richtung bewegen, kann natürlich nicht mit Sicherheit gesagt werden. Dass sich alle Marktteilnehmer auf massive Veränderungen einstellen, das scheint klar zu sein.

Nach einer kurzen Zusammenfassung des Tagesgeschehens durch Stefan Jaeggi und Willy Schnyder luden die beiden zum abschliessenden, von Fischer Limousine offerierten Networking-Cocktail ein. Gesprächsbedarf gab es ausreichend und so wurde auch noch lange über das Gesehen und Gehörte weiterdiskutiert.

Swiss Business Travel Awards

Swiss Business Travel Awards - WinnersAls krönender Abschluss der Veranstaltung  wurden dann auch noch die Business Travel Awards 2016 für die wichtigsten und besten Leistungsträger in der Branche vergeben. Dieser Teil der Veranstaltung wurde von Claudia Lässer zusammen mit Stefan Jaeggi moderiert. Schade, dass sich der Grossteil der Teilnehmer des STMF diesen Schlussteil entgehen liessen.

Die Gewinner der Swiss Business Travel Awards

  • Airlines Kurzstrecke:   Swiss
  • Airlines Langstrecke:  Singapore Airlines
  • Airports:                         Flughafen Zürich
  • Hotelketten:                   Mandarin Oriental
  • Mietwagenanbieter:     Hertz

Das war es dann schon wieder mit dem Swiss Travel Management Forum 2016. Ein Anlass mit vielen Neuigkeiten der sich durchaus mit den besten Durchführungen der letzten Jahre messen konnte und mit Stefan Jaeggi ein Moderator, der ganz gut in die grossen Fussabdrücke von Beat Eichenberger gepasst hat.

In dem Sinne – auf ein Neues beim 12. Swiss Travel Management Forum im September 2017

Adrian Matt für travelBrain

13.09 2016

Advito Industry Forecast 2017

Spätsommer und Herbst sind nicht nur die Zeit der vielen Branchenanlässe. Regelmässig publizieren die Travel Management Companies in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Business Travel Verbänden Ihre Ausblicke auf die Entwicklungen im Folgejahr. Für Travel Manager immer wieder wichtige Hilfsmittel für die Erstellung der Reisebudgets.

 

ACTE/BCD/Advito Webinar zum Corporate Travel Industry Forecast 2017

Gerade hat Advito, die Consulting Tochter von BCD Travel die Veröffentlichung Ihres Corporate Travel Industry Forecast 2017 für Ende des Monats angekündigt. In diesem Jahr erfolgt dies gemeinsam mit ACTE Global im Rahmen eines Webinars am 28. September 2016.

Wie werden die Faktoren aus 2016 Kunden und Leistungsträgen
für den Rest des Jahres und im Jahr 2017 beeinflussen?

Mit welchen Entwicklungen bei den Flug- und Hotelpreisen können
Travel Manager im kommenden Jahr rechnen?

Advito Industry Forecast 2017

Referenten
Bob Brindley, Vice President and Principal,  Advito
Jeroen Hurkmans, Vice President, EMEA/ APAC, Advito 

Diskutiert werden unter anderem die folgenden Themen:

  • Ausblick und Vorhersagen für Flug, Hotel, Meetings und Ground Transportation
  • Der Einfluss von globalen und regionalen makroökonomischen Faktoren
  • Die wichtigsten Entwicklungen in der Branche und deren Einfluss auf das Travel Management
  • Vorschläge für die Optimierung von Verhandlungen mit Leistungsträgern
  • Einblicke in die Buchung von alternativen Unterkunftsmodellen und die Direktbuchung von Hotels

Hier geht es zur Anmeldung für das Webinar

Hier gibt es den Report natürlich auch bereits zum Download.. Wir werden natürlich am Webinar teilnehmen um mit Euch über die zu erwartenden Entwicklungen zu diskutieren.

CWT/GBTA 2017 Global Price Outlook

Auch CWT hat in Zusammenarbeit mit GBTA bereits vor einigen Wochen die Vorhersagen für 2017 veröffentlicht. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse  findet Ihr im  2017 Global Travel Price Outlook.

Wir sind auch in diesem Jahr natürlich der Meinung, dass es sich bei den Publikationen um Pflichtlektüre für alle Sales – und Account Manager der Reisebüros handelt. Wie soll man den sonst mit den Kunden über die Entwicklungen in der Branche diskutieren.

Wo und wie informiert Ihr Euch über diese Themen? Daran wären wir natürlich interessiert.

Adrian Matt für travelBrain

 

09.09 2016

Der Anlass – Finass Business Travel Workshop am 6. September 2016

Würde Daniel Wittwer auch im Jahr nach der Jubiläumsausgabe des Finass Business Travel Workshop es wieder schaffen, das Auditorium im ConventionPoint der SIX Swiss Exchange zu füllen? Und würde es möglich sein, die Qualität der Präsentationen auf dem hohen Niveau zu halten? Das waren die Fragen, die ich mir vor dem Event gestellt hatte. Und Daniel Wittwer und das Finass Team haben die Rekordteilnehmerzahl bei der 11. Ausgabe sogar noch einmal übertroffen! 

Business Travel Management – Quo Vadis?

Bei der Qualität kann ich nicht Alles ganz neutral beurteilen. Dies, weil ich in diesem Jahr selber einen Beitrag leisten durfte. Finass hatte mich eingeladen, dem illustren Publikum etwas zum Thema Komplexität im Business Travel und die Herausforderung in den Unternehmen mit den „Selbstbuchern“ zu erzählen.

Publikum am Finass Business Travel Workshop

Kurz nach 14.00 h begrüsste Daniel Wittwer die zahlreich gekommenen Firmenvertreter und Partner und konnte gleich zum Start, sichtlich stolz, wieder einen neuen Teilnehmerrekord vermelden. Irgendwie schafft er es mit seinem Team immer wieder, mit einem interessanten Programm, die aktuellen und potentiellen Kunden für eine Teilnahme zu begeistern. Er bedankte sich für die tolle Zusammenarbeit, stellte sein Finass Team vor und gab einen ersten Ausblick auf die aktuellen Herausforderungen rund um die Geschäftsreise und stimmte die Anwesenden auf die folgenden Referenten und Präsentationen ein.

Die Buchungsprozesse werden erheblich komplexer – Travel Manager und Unternehmen sind gefordert

Nach einem kurzen Ausflug in die Geschichte startete ich mit diesen Fragen in meine Präsentation zur steigenden Komplexität rund um den Business Trip. Wie zu erwarten war, hat natürlich der grösste Teil des Publikums bereits im Internet gebucht.

Wer bucht Flüge für sich privat auf Plattformen wie ebookers, Expedia, Opodo oder den Webseiten von Fluggesellschaften? Wer tut das auch für die Geschäftsreisen im Unternehmen?

In den folgenden 40 Minuten habe ich versucht, die Herausforderungen und Risiken  für das Unternehmen bei der Direktbuchung aufzuzeigen. Es ging nicht darum etwas als Richtig oder Falsch zu werten. Die Idee war viel eher, die Gespräche innerhalb der Firmen über Umsetzung von Reiserichtlinien, Datenkonsolidierung, Risiko Management und die Indirekten Kosten anzuregen. Führt die dauernde

Ansicht verschieden WebseitenIm Internet eine Reise buchen – ein Kinderspiel! Oder doch nicht?

Suche der Mitarbeitenden nach dem vielleicht vorhandenen Schnäppchen in der Summe tatsächlich zu einer Kosteneinsparung für das Unternehmen? Macht es aus wirtschaftlicher Sicht Sinn, die Mitarbeitenden mit der Suche und der Buchung zu betrauen. Oder machen das die Profis von Finass nicht besser und effizienter? Und vor allem unter Berücksichtigung von Zusatzleistungen wie Sitzplätzen, Gepäck und Mahlzeiten, entsprechenden Konditionen und allfällig vorhandenen Firmenverträgen mit Leistungsträgern. Des öfteren wird dann aus dem ursprünglichen Schnäppchen, ein Kostenblock über den lieber keiner mehr spricht! In einer Zeit, in der es nicht immer ganz einfach fällt, den Kunden die Gründe für die Nutzung eines Reisebüros zu erklären, habe ich versucht, den Firmenvertretern einige Probleme aufzuzeigen, die entstehen wenn selber gebucht wird.

Richtig versichert auf Geschäftsreise – die Fürsorgepflicht des Unternehmens

Petra Eggimann von der Europäischen ReiseversicherungWas bedeutet „Duty of Care“, die Sorgfaltspflicht der Unternehmen für die Mitarbeitenden und woraus leitet sich diese gesetzliche Pflicht tatsächlich ab. Diese Themen beleuchtete Petra Eggimann von der Europäischen Reiseversicherung in Ihrer Präsentation.  Von der generellen Pflicht des Arbeitgebers für das Befinden der Mitarbeitenden zu sorgen, zeigte sie auf, was das in Bezug auf die Entsendung von Arbeitnehmern auf Geschäftsreise bedeutet. Nämlich die Pflicht des Arbeitgebers, den potentiellen Reisenden schon vor der Reise über die Spezialitäten, Gefahren und Sicherheitsrisiken des Ziellandes zu informieren. Sicherzustellen, dass das Wohlergehen des Reisenden während der ganzen Reise gewährleistet ist und im Notfall schnell unterstützt werden kann. Der Arbeitgeber ist dabei auch im Ausland für den generellen Schutz der Persönlichkeit und der Daten der Mitarbeitenden verantwortlich, solange diese nicht absolut fahrlässig handeln. Natürlich machte Petra Eggimann aber nicht nur auf die Risiken und Pflichten aufmerksam, sondern zeigte auch auf, wie sich Firmen aufstellen sollten, um den Anforderungen gerecht zu werden. Um die Reisenden schon vor der Reise über die Destination auf den bestmöglichen Stand zu bringen, empfahl sie die Nutzung einer entsprechenden Plattform der ERV oder Anbietern wie International SOS, Anvil Group und weiteren und in Zusammenarbeit mit Finass eine umfassende Risk Management Lösung inklusive Tracking / Lokalisierung der reisenden Mitarbeitenden. Zum Schluss zeigte Petra Eggimann dann auch noch, wie sich die Risiken entsprechend versichern lassen.

Ich bin überzeugt, dass nach den Ausführungen von Petra Egimann, einige der Anwesenden einige Hausaufgaben mit ins Geschäft mitgenommen haben. Die Kollegen von Finass und unser Team von TravelBrain helfen natürlich gerne bei der Evaluation und Einführung einer passenden Lösung.

Die Zukunft mit Amadeus cytric Travel Specialist Edition – die optimierte Finass Online Booking Engine

Gianni Foschini von AmadeusNach der 30-minütigen Networking Pause nahm Gianni Foschini von Amadeus die Steilvorlage betreffend Sorgfaltspflicht gleich auf und machte darauf aufmekrsam, dass mit Amadeus cytric Travel & Expense fast alles abgedeckt sei. Zumindest was die Tracking & Lokalisierungsmöglichkeiten anbelangt. Als „Avant Premiere“ liess er die Gäste erstmalig in der Schweiz einen Blick auf die rundum erneuerte Amadeus cytric Travel Specialist Edition werfen. Diese wird die aktuell eingesetzte Finass Online Booking Lösung mit Amadeus eTravel Management im Laufe des kommenden Jahres ersetzen. Genaue Termine und allfällige Aufgaben beim Wechsel würden rechtzeitig kommuniziert. Gianni Foschini zeigte einige der neuen Workflows und machte auf neue Funktionalitäten aufmerksam. Ganz neu dazu kommt für die bisherigen AeTM-Nutzer das Expense Management Tool und damit die Möglichkeit, vom Reiseantrag bis zur Reiseabrechnung alles in einer einzigen Applikation abzuwickeln. In einer Enterprise-Version gehört dann sogar die Anbindung an SAP, Oracle und weitere ERP-Systeme mit dazu.

Auch wenn es bisher zu einigen Verzögerungen bei der Entwicklung gekommen ist, bin ich überzeugt, dass die neue Version mit ihrem modernen Design, den optimierten Workflows und den neuen Funktionalitäten für alle Nutzer einen Schritte vorwärts bedeutet. Das Online-Buchen wird klarer strukturiert, einfacher und schneller. Und das Ganze innerhalb der gewohnten und bevorzugten Kanäle.

Von der Wallstreet nach Disentis

Musiker durfte er nicht werden. Er solle einen richtigen Beruf mit Diplom erlernen, meinten seine Eltern. So wurde er Tennislehrer und Skilehrer und hatte mit 24 Jahren ein Diplom in den Händen! Was danach folgte, bis Benedikt Germanier die Leitung der exklusiven Skifirma zai in Diesentis  als CEO übernahm, würde genügend Stoff für einen Kinofilm mit Fortsetzung bieten. Auf amüsante Art und Weise schilderte Germanier seinen Weg, der ihn nach einem Zusatzstudium in Oekonomie und der Entwicklung eines Modells für Internationale Kapitalflüsse zur Credit Suisse und später zur UBS führte. Diese schickte ihn als Spokesperson in die USA um den dortigen Behörden die Bank „zu erklären“.  Nach einiger Zeit, Von der Finanz- und Bankenwelt völlig desillusioniert, war er dann aber soweit,  zu seinem Lieblingssport zurückkehren zu können. Daniel Wittwer und Benedikt GermanierBenedikt traf die mutige Entscheidung und zog mit seiner Familie zurück nach Zürich und übernahm die Leitung von zai. Mit viel Leidenschaft schilderte er, was die Firma zai ausmacht und wie die exklusiven und qualitativ hochwertigen Skis, die übrigens alle zwischen 3’000 und 15’000 Franken kosten, in Handarbeit produziert werden. In der Zwischenzeit entwickelt zai auch Skier für Marken wie Bentley, organisiert Events rund um den Skisport für BMW und andere Topmarken und wurde von der FIS als Offizielle Skimarke für den FIS Weltcup 2016/2017 erkoren. Dies, obwohl sich die meisten der Rennfahrer einen solchen Ski gar nicht leisten können.

Wege und Karrieren verlaufen nicht immer gradlinig. Germanier’s Erzählungen machen Lust auf mehr! Auf mehr Mut, mehr Direktheit, mehr Kommunikation und mehr Spass. Und genau das hat es gemacht, ihm während 40 Minuten an den Lippen zu hängen.

Apéro & Networking

Die neuen Erkenntnisse aus den Vorträgen und vor allem auch die vermittelte Faszination für Skis und das Skifahren wurden beim Apéro Riche (von Qatar Airways offeriert) intensiv weiterdiskutiert. Zeit um interessante Gäste kennenzulernen und spannende Gespräche zu führen.

Die Präsentationen des Anlasses können wie gewohnt, auf der Event-Seite von Finass heruntergeladen werden. Einzig Amadeus machte darauf aufmerksam, dass die Previews der neuen Applikation aus der öffentlichen Version gelöscht werden.

Zum Download der Präsentationen

Dieses Jahr kam der Event in Zürich zum letzten Mal im Convention Point der SIX Swiss Exchange zur Durchführung. Der ganze Konferenzteil der Event Location wird im kommenden Jahr in den neu gebauten Hardturmpark umziehen. Da wird sich Finass für die nächste Durchführung also nach einem neuen Austragungsort umschauen müssen. Und sicher auch schon bald, wird sich Daniel Wittwer auf die Suche nach neuen Themen für das kommende Jahr machen. Vielleicht habt Ihr ja Vorschläge – diese werde ich gerne an Ihn weiterleiten.

Adrian Matt für TravelBrain

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Finass Reisen

25.07 2016

Der Anlass: Cvent Connect Las Vegas, 26. – 30. Juni 2016

Vermehrt befassen wir uns bei TravelBrain mit dem Thema „Strategisches Meeting Management“ und den entsprechenden, auf dem Markt angebotenen Tools. Den Lead zu diesem Thema hat bei TravelBrain mein Kollege Stefan Otter. Vor einigen Tagen war er aus diesem Grund Teilnehmer an der Cvent Connect Convention in Las Vegas. Nachfolgend sein kurzer Bericht zum Event.

cvent16-blog

Vom 26. – 30. Juni 2016 fand dieses Jahr die Cvent Connect Convention in Las Vegas statt. Die jährliche Veranstaltung von Cvent, dem führenden Anbieter im Bereich Event Management Software, findet jeweils grosse Beachtung. Am Event nahmen fast 3000 Leute teil – Kunden, Sponsoren, Cvent Mitarbeiter, Hoteliers usw. Der Anlass fand dieses Jahr im The Venetian / The Palazzo statt, ein eindrückliches Hotel, man denkt man stehe an den Kanälen in Venedig aber in Wirklichkeit ist man im glitzernden Las Vegas.

Cvent Connect 2016Der Event war eingeteilt in 3 Teile: Teil 1 für die Hoteliers, Teil 2 Hoteliers und Planer zusammen und Teil 3 für die Planer. Es waren überwiegend amerikanische Kunden und Lieferanten anwesend, doch einige europäische und ein paar schweizer Vertreter waren auch auszumachen. Zudem war das Thema «international» in vielen der Sessions ein grosses Thema.

Bereits in seiner Keynote stellte Reggie Aggarwal (Cvent Founder und CEO) klar, grundsätzlich wird sich für Cvent und ihre Kunden und Partner durch die Uebernahme von Vista Equity Partners nichts ändern, man werde die Cvent Platform konsquent weiterentwickeln und den Kundenfokus auf keinen Fall verlieren. Wenn man Reggie sprechen hört nimmt man ihm das ab, Cvent hat global mittlerweile 2000 Mitarbeiter und 16000 Kunden und er ist wie am ersten Tag voll mit Herzblut dabei. Während den verschiedenen Tagen konnte man verschiedene Sessions besuchen und unter anderem mehr über die Roadmap von Cvent erfahren, die neusten Produkte ansehen, im Innovation Pavillon sich mit Cvent Mitarbeitern über die neusten Innovationen unterhalten oder einfach sein Netzwerk pflegen. Im «The Exchange» konnten sich Planer und Hoteliers oder andere Lieferanten treffen und sich austauschen.

Mehr zur Cvent Connect gibt es natürlich auf der Event Website.

Cvent ist nicht ohne Grund einer der führenden Event Management Tool Anbieter. Es wird nicht nur eine Registrierungsplattform angeboten sondern alles was zu einem Event dazugehört: Mobile Event App, Check-in Lösungen, Appointment Lösungen etc. um nur ein paar zu nennen.

Nutzen sie, liebe TravelBrain Kunden, eine Event Management Lösung oder planen eine Lösung in diesem Bereich einzuführen? Wir haben Erfahrung und ensprechende Lösungen auch schon für Kunden global eingeführt. Kontaktieren sie uns für ein Gespräch, wir beraten sie gerne.

Stefan Otter für TravelBrain

 

Fotos von Flickr.com mit freundilcher Geneghmigung von Cvent

13.07 2016

Neue Webseite in Entwicklung

Wir arbeiten mit Hochdruck an einer neuen Webseite. Aus diesem Grund sind wir hier nicht immer ganz aktuell bzw. der Blog muss aktuell ein bisschen hinten anstehen. Nach den Sommerferien geht es dann aber bald wieder los.

10.06 2016

Travelport ist wieder „on the road“

Es hat sich in den letzten Jahren so eingespielt. Im Juni begeben sich Dieter Rumpel und sein Travelport-Team in die Regionen und zeigen im Rahmen Ihrer Travelport Roadshow 2016 die neusten Errungenschaften von Travelport. Nach den Airlines und Key Accounts waren in dieser Woche die Reisebüros an der Reihe. Der Startschuss erfolgte in St. Gallen und gestern am 9. Juni  konnte Travelport rund 40 Gäste am neuen Sitz im Baslerpark in Zürich begrüssen. Und wir wollen uns ja nicht entgehen lassen, was die Kollegen an neuen Lösungen im Köcher haben. Also war TravelBrain natürlich auch dieses Jahr wieder mit dabei.

Logo Travelport Roadshow 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Punkt 15.00 h ging es los. Dieter Rumpel zeigte den Anwesenden Reisebüro-Profis auf, wie sich Travelport in den letzten Jahren verändert hat. „Travelport  – Much more than a GDS* war hier der Slogan. Und diesen unterlegte Dieter mit Beispielen zur Merchandising Platform, dem Hospitality Bereich mit Rooms & More, der Payment-Solution eNett und Aktivitäten im Bereich Apps & Mobile mit Locomote und MTT. Und warum sich die GDSs verändern müssen, erklärte er an den aktuellen Trends der Airline- und Reisebüro-Branche: Verschmelzung der Airline Business-Modelle, veränderte Anforderungen der Fluggesellschaften und generell neue Business-Modelle mit Zusatzverkäufen und bei den Kunden ein komplett verändertes Shopping-Verhalten und damit neue Herausforderungen für den Reiseberater – um nur einige zu nennen. Travelport sei dabei in einer hervorragenden Ausgangslage um den Anforderungen gerecht zu werden. Bereits seien rund 160 Airlines auf die Merchandising Plattform aufgesprungen und über 100 nutzen bereits die Möglichkeiten Branded Fares & Fare Families mit eigenem Text und grafischem Content zu versehen.

Travelport Universe

Smartpoint – Branded Fares

Der Fokus bei Travelport scheint nun eindeutig auf Smartpoint zu liegen. Zumindest war der Universal Desktop am Anlass in diesem Jahr überhaupt kein Thema. Die Entwicklungen bei Smartpoint, welches bereits in der Version 7.0 verfügbar ist, gehen aber absolut in die richtige Richtung. Die Verschmelzung von kryptischen Eingaben und grafischen Oberflächen mit einfachen Masken. In verschiedenen Sessions zeigen die Travelport-Kollegen Ueli Eichelberger, Alessandro Calo und Beat Rosser, was sich mit dem Tool alles bewerkstelligen lässt und wie sich mit der Einbindung der Branded Fares & Fare Families auch einfach und schnell Zusatzverkäufe (Upsell, Ancillaries, Hotels, Ground Transportation, Event Tickets usw.) realisieren lassen. Gezeigt wurde unter anderem:

  • Flugreservationen und Up-/Down Sell mit Swiss und BA mit Sitzplatzreservation (Branded Fares)
  • Kombination Legacy Carrier (SQ) und Low Cost Carrier (Air Asia) im gleichen Booking File (inkl. Ancillary Buchung und Zahlung mit Kreditkarte)
  • Fare Shopping Beispiele mit Trip Quote Funktiionalität
  • Hotel- und Mietwagenbuchungen via grafische Oberfläche mit Karten und Tripadvisor-Ratings
  • Sitzplatzbuchungen auf US-Carrier mit Kreditkartenzahlung statt EMD (vor allem für Non-IATA Büros sinnvoll)
  • Einige Neuerungen und Verbesserungen in der Anwendung

2016-06-09 16.48.00Am 19. Juli soll bereits die nächste Version von Smartpoint an den Start gehen und wieder die eine oder andere Optimierung und neue Funktion mitbringen.

Darüber freuen sich natürlich die Airlines und die übrigen Suppliers. Ob und wie sich das bei den Zusatzeinnahmen für das Reisebüro auswirkt, darüber hat man bewusst nicht gesprochen. Das bedingt bei den Reisebüros noch einiges an Diskussionen rund um die Strategie und das Pricing. TravelBrain hilft da übrigens gerne.

 

Swiss und die neuen Flugzeuge

Wie üblich bei der Travelport Roadshow werden auch Partner eingeladen um den Travelport-Kunden Ihre Produkte vorzustellen. In diesem Jahr sind die Partner Swiss & Helvetic  mit auf der Tournee. Jani Lottonen zeigten den Anwesenden ganz stolz ein erstes Video und Informationen zum Launch der neuen C-Series von Bombardier. Am 11. Juli erhält die Reisebranche die Möglichket, im Rahmen des Swiss/Lufthansa Group Agency Workshops, das Flugzeug selber live und in Farbe zu sehen. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das das gleich hier noch nachholen. Und natürlich präsentierte er auch noch einige Bilder aus dem Inneren der neuen Boeing 777-ER und News von Lufthansa, Austrian und Brussels Airlines.

CETS PowerSearch – vorgestellt von Helvetic Tours

Tamara Fabich von Helvetic Tours stellte im Anschluss CETS PowerSearch vor. Auch da gibt es einige neue Features und Funktionalitäten. Als Nicht-CETS Nutzer staune ich immer wieder, was sol alles möglich ist und vor allem auch darüber, wie viele der tollen Funktionen von den Reiseberatern leider nicht oder noch nicht genutzt werden. Generell kommt die Oberfläche noch etwas „altbacken“ daher aber daran wird bestimmt auch mit Hochdruck gearbeitet.

Hospitality – Travelport Rooms and More

Laufend weiter ausgebaut wird das Angebot der verfügbaren Hotels im Room Master (Anbindung HRS) und inbesondere bei Travelport Rooms & More. Die Metasearch-Hotelengine bindet laufend neue Hotels und Hotelketten aber auch Hotel-Consolidators in System ein. Das Reisebüro hat so die Möglichkeit, auch ohne Direktvertrag eine Buchung bei Booking.com, Expedia und weiteren Anbietern vorzunehmen und dafür eine Kommission von 5 – 12 % zu erhalten. Die Applikation ist eigenständig und benötigt nicht zwingend einen Travelport-Vertrag. Falls aber Galileo im Einsatz ist, können die gebuchten Hotels als passives Segment in eine bestehende Flugbuchung übernommen werden. Auch bei diesem Tool wird gemäss Dieter Rumpel laufend an der Benutzerfreundlichkeit und den Funktionalitäten geschraubt. Noch nicht ganz so schön wie einige B2C Tools, aber doch immer besser!

Travelport rooms and more

Weitere Neuigkeiten

Natürlich liess es sich Dieter Rumpel nicht nehmen, einen kleinen Ausblick auf die bevorstehenden Produkte-Highlights zu geben. Dazu gehören das neue Trip Quote Plus welches mit Mehrsprachigkeit und Personalisierung punkten will, eine komplett überarbeitete Version von Rapid Reprice mit noch mehr angebundenen Airlines und einer neuen grafischen Oberfläche sowie bei CETS PowerSearch eine Shopping Cart Funktion, CETS Ancillaries und Deep Links zu verschiedenen Anbietern. Es ist also noch einiges in der Pipeline bei Travelport. Und alles soll bis Ende 2016 für die Reisebüros verfügbar sein.

Nur am Rande erwähnt und nicht wirklich vertieft wurde das Thema „Tailored Offers“. Eine neue Galileo-Funktion, die es Fluggesellschaften erlaubt, Angebote fein gesteuert auf PCCs, einzelnen Workstations oder Firmen und Reisende zur Verfügung zu stellen. Eines der Schreckgespenste für TMCs, Reisebüros und Corporates im Rahmen der NDC-Diskussion der letzen zwei Jahre nimmt bei Travelport nun Formen an. Wie weit die Airlines von dieser Funktionalität Gebrauch machen werden wird sich zeigen. Gut tut – wer sich im Reisebüro schon etwas ausführlicher mit dem Thema auseinandersetzt.

TravelBrain Fazit zur Travelport Roadshow 2016

Kompakt und gut verpackt wurden die News und einige Tipps und Tricks vom Travelport-Team an den Mann und die Frau gebracht. Auch wenn es dem einen oder anderen etwas zu schnell ging und sich nicht gleich jede Funktion offenbart hat. Beim abschliessenden Apero gesellten sich noch Kollegen vom Travelport-Helpdesk dazu und so konnte noch einiges gleich vor Ort geklärt werden. Das der Zeitpunkt für die Umstellung von kryptisch auf grafisch nun gekommen ist, müsste nun langsam jedem Mitarbeiter und inbesondere den Führungskräften in den Reisebüros und TMCs klar sein. Die schiere Fülle an verschiedenen Angeboten der Airlines und übrigen Angeboten lässt sich mit der herkömmlichen Arbeitsweise schlicht nicht mehr verstehen und bewältigen. Hier weist Travelport mit Smartpoint in die richtige Richtung.

Nächste Woche geht es für das Team von Dieter noch weiter nach Bern und Basel. Danach ist die Schweiz wieder auf dem neusten Stand, was die Entwicklungen von Travelport anbelangt. Wenn nicht, kann man uns immer gerne fragen.

Herzlichen Dank an Dieter und sein Team für den gelungenen Anlass.

Adrian Matt für TravelBrain

20.05 2016

Profilmanagement – Ein Kleiner kommt gross raus!

Martin Bachmann, der Kopf der Schweizer Reisetechnologie-Schmiede ist nicht der Grösste. Und Umbrella ist es verglichen mit einigen Software-Häusern auch nicht. Und trotzdem punkten die beiden gerade richtig gross mit Ihrer Profilmanagement-Lösung „Umbrella Faces“. Neben Kuoni Business Travel und Lufthansa City Center (LCC) hat sich auch der Technologiekonzern ABB für den Einsatz der Lösung von Umbrella entschieden. Bei TravelBrain befassen wir uns mit dem Thema Profilmanagement schon seit der Gründung der Firma vor 10 Jahren. 

Eines der ersten Themen für TravelBrain

Eines meiner ersten Themen beim Start von TravelBrain war ein Mandat zur Unterstützung eines TQ3-Teams, welches sich um die Weiterentwicklung einer in Indien entwickelten Profilmanagement-Software kümmerte. Aus TQ3 wurde BCD und aus der damaligen Applikation wurde TSPM (Trip Source Profile Management). Die Lösung hat sich bewährt und ist bei unzähligen Grosskunden von BCD im Einsatz. Die Projektleitung für die Einführung der Amadeus Open Profile Suite (OPS) für einen globalen LCC Kunden hat später geholfen, das Thema weiter zu vertiefen und zusätzliches Know How aufzubauen. Neben den erwähnten Einsätzen ist Profilmanagement immer wieder ein Thema, das am Rande in Projekten eine Rolle spielt und mitberücksichtigt wird. Eines haben die Lösungen gemeinsam. Sie sind vor allem auf Gross- und Grösstkunden ausgelegt, sind richtg komplex und werden, mit hohem Ressourcen-Aufwand, spezifisch für den einzelnen Kunden konfiguriert.

Profilmanagement – clever & smart

Umbrella beweist jetzt aber, dass es auch einfacher geht. Nicht jede Besonderheit und noch so wilde Anforderung von Kunden wird berücksichtigt. Nicht jeder Prozess wird direkt aus einem Reisenden-Profil angestossen. Dafür ist die Lösung innert weniger Tage einsatzfähig – und das nicht nur, sondern vor allem auch, für mittelgrosse und kleinere Kunden. Hier wird nicht zwingend (aber natürlich auch) mit automatisierten Feeds aus HR-Datenbanken gearbeitet. Aber auch bei Umbrella Faces werden aus einem zentralen Profil verschiedene Zielsysteme mit den notwendigen Informationen aus dem Reisenden-Profil befüllt. Aktuell sind das bei Faces neben Sabre, Galileo und Amadeus auch die Online Booking Engines Concur, Amadeus AeTM und Cytric von iFAO. Weitere Anbindungen werden sicher noch dazu kommen.

Logo Umbrella FacesDass Umbrella Faces trotz gewissen Einschränkungen auch für Grosskunden interessant ist, zeigt der kürzliche Abschluss mit ABB. Manchmal scheint weniger und kleiner tatsächlich auch mehr zu sein und zu genügen. Sowohl ABB als auch Kuoni Geschäftsreisen setzen als Midoffice-Systeme mit Umbrella.Net bereits eine Lösung von Umbrella ein. Das Andocken daran und die Übernahme der Daten der Reisenden war hier natürlich eine Pflichtaufgabe für das Team von Martin Bachmann.

Mit Helmut Pilz hat sich Bachmann kürzlich einen international erfahrenen GDS Experten von Amadeus ins Boot geholt, der sich um den weiteren Auf- und Ausbau von Faces kümmert. Eine neue Webseite und ein Blog zum Thema sind bereits die ersten sichtbaren Aktivitäten.

Umbrella Faces Webseite
Blogbeitrag Lufthansa City Center
Blogbeitrag ABB – Interview mit Thomas Spillmann

Profilmanagement – Ein Muss für TMCs und für Kunden

So bleibt das Thema Profilmanagement also weiterhin weit oben auf der Agenda bei TravelBrain. Und nicht nur bei TravelBrain sondern auch bei den TMCs und bei den Corporates. Und immer mehr werden auch die lokalen Geschäftsreisen-Anbieter mit dem Thema konfrontiert werden. Einerseits geht es natürlich darum, die Prozesse zu optimieren und bei sinkenden Erträgen den Aufwand für Erstellung und Pflege der Profile an den Reisenden zu übertragen. Auch die Verantwortung für die Richtigkeit der Daten (Kostenstellen, Projektnummern, Frequent Traveler Nummern usw.)  wird dabei an den Kunden zurückgegeben. Andererseits geht es auch darum, sicherzustellen dass Profildaten über mehrere Systeme hinweg (online und offline) immer auf dem gleichen Stand sind. Diese werden ja vom Profilmanagement-System quasi in Echtzeit upgedated. Mit der Lösung von Umbrella wird Profilmanagement jetzt endlich auch für kleinere Anbieter erschwinglich. So kann der Reisende seine Daten auf seinem PC, Tablet oder Smartphone anpassen und der Agent im Reisebüro nutzt sofort die aktuellsten Daten.

Mit der Speicherung der Daten beim Reisebüro, im GDS oder beim Anbieter des Profilmanagement-Systems tut sich der eine oder andere Kunde schwer. Ein entsprechendes Profil war bisher Voraussetzung für einen sinnvollen und effizienten Prozess bei der Reisebuchung. Ausser natürlich, wenn die Daten jedes mal wieder neu abgefragt und eingegeben werden. Zukünftig wird es aber auch möglich sein, die Daten komplett innerhalb der Firma zu speichern. Das Profilmanagement-System wird dann nur bei Bedarf, also einer Buchung, die Daten mit einem Unique Identifier im Kundenumfeld abholen und für die Buchung im Zielsystem nutzen. Und das, ohne die Daten selber zu speichern.

Was sind die Anbieter auf dem Markt

Bei den TMCs laufen die hauseigenen Systeme unter den Namen American Express Connect, BCD TSPM (Trip Source Profile Management), CWT Portrait und HRG Profile. Allerdings sind diese Produktnamen für den Firmenkunden nicht wirklich relevant, da die Applikationen meistens fix in die Portale der Anbieter eingebunden sind.

Daneben gibt es einige weitere Anbieter, die sich dem Thema in der Zwischenzeit angenommen haben. Schaut doch einfach mal rein und holt Euch Ideen und Informationen, die Euch bei der Umsetzung Eurer eigenen Profilmanagement-Struktur helfen können.

Umbrella Faces
Amadeus Open Profile Suite
nuTravel Profile Mnagement
Skyjunxion Profile Management
Trondent ProFiler

Wenn Ihr Eure Zeit lieber Eurem Kerngeschäft widmet und Unterstützung bei der Erarbeitung einer Strategie oder der Einführung eines Profilmanagement-Systems braucht, dann helfen wir Euch natürlich gerne weiter. Sei dies als Berater bei der Evaluation des richtigen Systems oder als Projektleiter bei der Umsetzung.

Adrian Matt für TravelBrain

13.05 2016

Der Anlass – ACTE Education Forum 2016 in Zürich

Das ACTE Education Forum war in diesem Jahr im Novotel Zürich Airport zu Gast. Unter dem Titel „The Future of Travel Management“ hat man sich in diesem Jahr den Themen „Reisereglemente“ und „Einkauf“ angekommen.  Obwohl ursprünglich nicht mit auf der Agenda, war auch NDC ein wichtiges Thema. Auf Einladung von ACTE durfte ich am vergangenen Donnerstag ebenfalls wieder beim Anlass mit dabei sein.

ACTE Logo3Nach Kaffee und Gipfeli beim Empfang wurden die Teilnehmer von Sabah Kahoul und Caroline Allen von ACTE offiziell begrüsst.

Nathalie Ansermoz, Global Category Manager Travel bei Bacardi machte  in Ihrer kurzen Begrüssung auf die neu gegründete Vereinigung STM Swiss Travel Management, deren Ziele und Aktivitäten aufmerksam. STM agiert dabei als Chapter der französischen AFTM.  Die Vereinigung wurde im Herbst 2015 gegründet und ist bisher vor allem in der Westschweiz aktiv. Ich bin gespannt, ob STM den Sprung über den Röstigraben schafft und auch die Züricher und Basler Travel Manager mit ins Boot holen kann.

Für die Moderation des Anlasses wurde kurzfristig noch Oliver Graue von der deutschen Business Travel Fachzeitschrift BizTravel verpflichtet. Er führte im Anschluss durch das Tagesprogramm.

ACTE Education Forum – Keynote Presentation

In Ihrer Keynote Präsetnation zeigte Anette Braun, Global Hotel Lead bei IBM, wie weit die Entwicklungen beim IT-Giganten schon fortgeschritten sind. Allerdings zeigte sich hier auch gleich, dass Grösse halt auch immer ein bisschen hinderlich sein kann beim Testen von neuen Ansätzen. Viel Neues oder Spektakuläres gab es hier noch nicht zu hören.

Evolution of the Travel Policy

Für den Einstieg ins Thema Travel Policy brachten Patrick Moreillon, neuer Schweiz Chef und Florian Storp, Verantwortlicher DACH von American Express Global Business Travel die Resultate einer kürzlich in Zusammenarbeit mit ACTE durchgeführten Travel Management Studie mit. Dabei wurden einige Interessante Einblicke in die Erwartungen an zukünftige Policies geteilt.

Die ganze Studie gibt es bei American Express zum Herunterladen.

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In der anschliessenden Podiumsdiskussion, bei der Nathalie AnsermozAnnette Braun, und Christoph Zimmerli, Travel Manager F. Hoffmann-La Roche AG dazu stiessen, wurden die Tücken der Travel Policy nochmals thematisiert. Von strikten Vorgaben zu Partnern und Kanälen hin bis zu Global Budgets mit viel Freiheit, ist im Markt immer noch alles zu finden. Noch kaum sauber abgedeckt sind die Themen Ancillaries, Open Booking und Sharing Economy. Da gibt es noch richtig viel zu tun für einen Grossteil der Firmen. Übrigens, da helfen wir von TravelBrain gerne mit Analysen und guten Tipps weiter.

Roundtable Discussions

Vor dem Mittagessen hiess es dann für die Anwesenden noch aktiv am Geschehen teilzunehmen. An den Tischen wurden Antworten zu Fragen rund um die Travel Policy gesucht. Die Erkenntnisse wurden anschliessend kurz im Gremium präsentiert.

IMG_6426Auch beim Steh-Lunch wurde das Thema Reisereglemente noch ausführlich weiter diskutiert. Einig war man sich, dass eine kurze und prägnante Policy hilft, bei den Reisenden auch anzukommen und, dass die simple Aufteilung nach Klassen (Eco, Business, First) der Realität schlichtweg nicht mehr entspricht.

New Travel Sourcing Opportunities?

Sind die Möglichkeiten der Travel Manager im Einkauf ausgeschöpft? Oder gibt es noch Mittel und Wege, die Kosten weiter zu senken? Bei den Verhandlungen mit den bekannten Leistungsträgern dürfte das Ende der Fahnenstange langsam erreicht sein. In eine spannenden Referat zeigte Nathalie Ansermoz auf, welche Wege aktuell bei Bacardi geprüft werden. So hat man eben begonnen, die Big Player der Sharing Economy ins Travel Program einzubinden. Man testet gerade mit Uber for Business und AirBnb for Business ob die New Kids on the Block auch für die Geschäftsreisen von Bacardi taugen. Nach einer kritischen Rückfrage von Philipp Brunner von Unilever zu den Themen Sicherheit und Versicherung, erklärte Nathalie, dass die entsprechenden Abteilungen schon von Beginn an ins Projekt eingebunden seien und dass dies ein ganz wichtiger Faktor für den Erfolg sei. Neben den neuen Dienstleistern wird mit Yapta auch eine neue Optimierungs-Lösung für Flug- und Hotelpreise getestet. Ansätze sind vorhanden und Bacardi macht einen mutigen Schritt, den viele Firmen und Travel Manager noch scheuen.

Noch mehr spannende Informationen zur Nutzung von Sharing Economy Angeboten im Business Travel gibt es im aktuellen Report von Tnooz – „What the sharing economy’s success means for your travel business“.

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NDC Update

Und es geht doch nicht ohne NDC. Aber die Entwicklungen rund um den neuen Datenstandard der IATA interessieren natürlich. Für eine Situationsanalyse und ein Refresh der Teilnehmer wurde Olivier Hours aufgeboten. Olivier ist Head of NDC Engagement und Adoption bei der IATA. Bereits haben 25 Fluggesellschaften Ihre NDC Aktivitäten oder Pilotbetriebe gestartet. Weitere 25 Airlines sollen gemäss Hours noch in diesem Jahr dazu stossen. Für ein Schmunzeln in der Runde führte der Hinweis eines Travelport-Kollegen, dass bei Travelport schon rund 140 Airlines Ihre Ancillaries ins System einspeisen!

Immer die neusten Infos rund um die NDC Projekte gibt es auf der IATA Seite NDC for Business Travel. Zwischendurch ein Auge darauf werfen, lohnt sich ganz bestimmt.

IGNITE Präsentationen

Der letzte Teil wurde eingeleitet durch 5 kurze IGNITE Präsentationen von Suppliern. Die Themen reichten dabei von Hotelprogrammen über Inspiration von Kunden hin bis zur koordinierten Rückforderung von Airline Kompensationszahlungen für verspätete Flüge und VAT für Auslandreisen. Spannend – knackig – humorvoll.

Romain Drosne, Co-Founder, RefundMyTicket
Nils Kernchen, Sales & Affiliate Director, Taxeo
Oliver May, Head of MICE, HRS
Elke Spiegel, Head of Sales Continen Europe, London City Airport
Davy Jansegers, Director of Sales, Accor Hotels

Die Referenten der Kurzpräsentationen standen im Anschluss noch für eine von Oliver Graue moderierte Fragerunde zur Verfügung.

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Beim abschliessenden Apero an der Hotelbar gab es noch genügend Gelegenheit, die Themen weiter zu vertiefen und den einen oder anderen neuen Kontakt herzustellen. Immer wieder interessant zu hören, wie unterschiedlich die Themen und Präsentationen von den Anwesenden beurteilt werden. Von „super spannend“ bis „nichts Neues und eher lau“ gab es die unterschiedlichsten Meinungen.

Aus meiner Sicht wurden die Themen von einem neuen Team und dem Advisory Board gut aufbereitet und insgesamt spannend präsentiert. Nicht wirklich überrascht hat mich die Tatsache, dass die  „perfekte Travel Policy“ die Gemüter bewegt und noch viele Firmen davon noch weit entfernt sind. Der Mix zwischen Travel Manager und Suppliern war, wie auch bei anderen Anlässen, eher lieferantenlastig. Das wurde von einigen Travel Managern bemängelt, lässt sich aber vermutlich nicht so einfach ändern. Gründe dafür sind einerseits die benötigten Sponsoren-Gelder andererseits die eher kleine Anzahl an Schweizer Travel Managern.

Einige weitere Bilder zum ACTE Education Forum gibt es auf der Seite von BizTravel.

Alles in allem ein gelungener Anlass und für die Einladung dazu möchte ich mich noch einmal recht herzlich beim Organisationsteam und ACTE bedanken. 

Adrian Matt für TravelBrain

19.04 2016

ACTE Education Forum Zürich am 11. Mai 2016

Einmal ganz ohne NDC und Sharing Economy kommt das ACTE Education Forum am 11. Mai 2016 im Novotel Airport Messe in Zürich aus. Dafür konzentriert man sich bei den Themen in diesem Jahr auf  die Travel Policy und auf den strategischen Einkauf bzw. weitere Möglichkeiten für das Travel Management, das firmeneigene Programm weiter zu optimieren.

ACTE Education Forum Zurich 2016Na ja, ganz wird vermutlich Anette Braun in Ihrer Keynote Präsentation „What are the trends in Travel Management“  auch nicht um Direktanbindungen, Uber und AirBnB herumkommen. Wir werden sehen.

Das Programm des ACTE Education Forums in Zürich präsentiert sich aktuell wie folgt:

ACTE Education Forum – „The Future of Travel Management“

10.15 – 10.30
Keynote Präsentation „What are the Trends in Travel Management, Annette Braun (Global Hotel Lead, IBM)

10.30 – 11.30 
Präsentation von American Express GBT und anschliessende Podiumsdiskussion zur „Evolution of Travel Policy“ mit
Nathalie Ansermoz, Global Category Manager Travel, Bacardi
Annette Braun, Global Hotel Lead, IBM
Christoph Zimmerli, Travel Manager F. Hoffmann-La Roche AG

11.30 – 12.15 
Gruppendiskussionen zu den zuvor gehörten Ideen und Konzepten rund um die Reiserichtlinien. Was passt am besten zur eigenen Firma

12.15 – 13.45 Networking Lunch

13.45 – 15.30 
Einführungsreferat von Nathalie Ansermoz, Global Category Manager Travel bei Bacardi zu den „New Travel Sourcing Opportunities

Im Anschluss dazu einige Ignite-Präsentationen gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit
Romain Drosne, Co-Founder, RefundMyTicket
Nils Kernchen, Sales & Affiliate Director, Taxeo
Oliver May, Head of MICE, HRS
Elke Spiegel, Head of Sales Continen Europe, London City Airport
Davy Jansegers, Director of Sales, Accor Hotels

Wie gewohnt, gibt es am Schluss die Möglichkeit sich bei einem Kaffee noch mit den Referenten und den Teilnehmern über das Gehörte auszutauschen.

Weitere Informationen zum Event und Anmeldung

Wenn alles klappt, sind wir von TravelBrain natürlich auch vor Ort. Wir freuen uns schon auf spannende Themen und vor allem einen richtig interessanten Austausch mit den anwesenden Rednern und Zuhörern.

Adrian Matt für TravelBrain

15.04 2016

Mobile Hotelbuchungen – Turn back the times?

Gemäss einer aktuellen Mitteilung von CWT gehen Mobile Hotelbuchungen, getätigt über die CWT To Go App, gerade durch die Decke. Scheinbar werden monatliche Zuwachsraten von 20% und mehr gemessen! Schaffen es die Travel Management Companies (TMCs) wie CWT, BCD, HRG und Amex GBT über das mobile Angebot tatsächlich das Rad zurück zu drehen und das verloren geglaubte Segment der Hotelbuchungen wieder ins eigene Haus zu holen?

Mobile Hotelbuchungen bei CWT

Nicht, dass mich die Tatsache der Zunahme der mobilen Buchungen für Hotels jetzt aus den Socken hauen würde. Da haben Booking.com, HRS, einige Last-Minute Hotel Apps und andere Anbieter schon lange den Weg geebnet und die Zahlen sind durchaus beeindruckend. Viel spannender ist es zu sehen, dass die TMCs scheinbar in der Lage sind, bei den Hotelbuchungen für Ihre Kunden wieder einen Fuss in die Türe zu stellen. Das die Travel Manager bereit sind, das leidige Thema der „rogue bookings“ zusammen mit den TMCs anzugehen, dass war zu erwarten. Viel schwieriger einzuschätzen, war die Bereitschaft der Nutzer, also der Reisenden, die TMC Apps plötzlich den lieb gewonnenen Favoriten vorzuziehen

Infografik Mobile HotelbuchungenMobile Hotelbuchungen schon bei 15%

Bei einigen CWT Kunden sollen bereits rund 15% der gesamten Hotel-Buchungen mobil über CWT To Go getätigt werden. Da ist natürlich immer noch ein enormes Potential vorhanden. Das monatliche Wachstum lässt aber darauf schliessen, dass es bald mehr sein werden. Für das Travel Management ist damit sichergestellt, dass das eigene Hotelprogramm und generell die Travel Policy besser greifen. Gleichzeitig steigt der Komfort für den Reisenden, da alles in einer App abgewickelt werden kann.

Weitere Informationen von CWT zu Mobilen Hotelbuchungen

Wenn Funktionalität und einfache Bedienbarkeit passen, lassen sich also durchaus noch Volumen bewegen. Es scheint, als würden die TMCs bei diesem Thema gerade noch rechtzeitig die Kurve kriegen. Weiter so!

 

Bereits in einem früheren Artikel haben wir uns mit den Leistungen der TMC Apps beschäftigt.

Was denkt Ihr? Gelingt es den Travel Management Companies mit ihren Angeboten wieder zur ersten und bevorzugten Anlaufstelle für Hotelbuchungen von Geschäftsreisenden zu werden?

Adrian Matt für TravelBrain